Heißer Herbst
Ja, die Überschrift seutet es schon an. Der November diesen Jahres ist ungewöhnlich warm. Das liegt unter anderem an der Warmluft die aus Westen zu uns zieht - also von Frankreich - genauer gesagt aus den Pariser Vorstädten in denen Warmluft durch brennende Autos, Schulen, Geschäfte etc. erzeugt wird.
Es herrscht sozusagen dicke Luft im Land der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Obwohl die drei Grundsätze der Französischen Revolution ja durchaus wörtlich genommen werden. Jugendliche nehmen sich Freiheit alles abzufackeln, stehen brüderlich zusammen gegen den sich nur langsam bewegenden Staat und offenbaren schonungslos fehlende Gleichheit im Land von Wein und Baguette.
Erstmal Law and Order und dann vielleicht ein wenig Sozialgeplänkel - so scheint es.
Schwappt dieses Problem nach Deutschland herrüber? Die Bild titelte heute "Autos brennen in Berlin !" Abgesehn davon, dass die Bildzeitung seit eh und je völlig losgelöst jeglicher Zeit ist (ja ja, Autos brennen verdammt lang), macht der Titel deutlich, dass dieses Problem schön längst bei uns angekommen ist und das nicht erst seit gestern......
Auch hier ist nicht erst seit Pisa bekannt, dass Kinder aus sozialschwachen Familien es schwerer haben, eine gute Ausbildung zu erlangen. Viele Ausländer leben in ihrer eigenen kleinen Welt - man geht in den eigenen Supermarkt, zum Frisör etc und überall wird die eigene Sprache gesprochen (hey fast wie auf Malle !!!) - und wenn es mal was mit den Behörden zu besprechen gibt, dann müssen halt die Kinder ran. Jeder hilft sich gegenseitig, die Großfamilie ist für alle da....so ist das natürlich nicht überall, aber zu einen nicht geringen Prozentsatz.
Warum, fragt sich der geneigte Betrachter, hat es denn noch nicht bei uns gerummst ?
In Deutschland geht es anscheinend immer etwas behäbiger zu - da hat sich so mancher Immigrant wohl anstecken lassen. Man lässt vieles über sich ergehen, ärgert sich nur still im eigenen Kämmerlein und ergeht sich im Kleinkrieg mit dem Nachbarn, oder schimpft über den nicht gegebenen Foulelfmeter....aber sonst (selbst Revolutionen liefen in der deutschen Geschichte ja immer etwas ruhiger ab). Selbst wenn mal Krawalle ist, scheint selbst das in Deutschland gesetzlich festgelgt zu sein, nämlich immer am 1. Mai in Kreuzberg - ein gesetzlicher Anarchietag könnte man sagen.
Man darf sich darauf aber nicht verlassen, denn nicht ohne Grund ist die Gleichheit im Grundgesetz verankert. Und bevor sich hier noch mehr Trittbrettfahrer an Frankreich ein Beispiel nehmen, sollten die Politiker sich hier kurz von der typisch deutschen Lethargie befreien und mal zu Potte kommen...
Ich freue mich schon auf einen schön kalten Dezember, solange er nicht zu eisig wird - naja man kann sich ja immer noch warm anziehn !
Es herrscht sozusagen dicke Luft im Land der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Obwohl die drei Grundsätze der Französischen Revolution ja durchaus wörtlich genommen werden. Jugendliche nehmen sich Freiheit alles abzufackeln, stehen brüderlich zusammen gegen den sich nur langsam bewegenden Staat und offenbaren schonungslos fehlende Gleichheit im Land von Wein und Baguette.
Erstmal Law and Order und dann vielleicht ein wenig Sozialgeplänkel - so scheint es.
Schwappt dieses Problem nach Deutschland herrüber? Die Bild titelte heute "Autos brennen in Berlin !" Abgesehn davon, dass die Bildzeitung seit eh und je völlig losgelöst jeglicher Zeit ist (ja ja, Autos brennen verdammt lang), macht der Titel deutlich, dass dieses Problem schön längst bei uns angekommen ist und das nicht erst seit gestern......
Auch hier ist nicht erst seit Pisa bekannt, dass Kinder aus sozialschwachen Familien es schwerer haben, eine gute Ausbildung zu erlangen. Viele Ausländer leben in ihrer eigenen kleinen Welt - man geht in den eigenen Supermarkt, zum Frisör etc und überall wird die eigene Sprache gesprochen (hey fast wie auf Malle !!!) - und wenn es mal was mit den Behörden zu besprechen gibt, dann müssen halt die Kinder ran. Jeder hilft sich gegenseitig, die Großfamilie ist für alle da....so ist das natürlich nicht überall, aber zu einen nicht geringen Prozentsatz.
Warum, fragt sich der geneigte Betrachter, hat es denn noch nicht bei uns gerummst ?
In Deutschland geht es anscheinend immer etwas behäbiger zu - da hat sich so mancher Immigrant wohl anstecken lassen. Man lässt vieles über sich ergehen, ärgert sich nur still im eigenen Kämmerlein und ergeht sich im Kleinkrieg mit dem Nachbarn, oder schimpft über den nicht gegebenen Foulelfmeter....aber sonst (selbst Revolutionen liefen in der deutschen Geschichte ja immer etwas ruhiger ab). Selbst wenn mal Krawalle ist, scheint selbst das in Deutschland gesetzlich festgelgt zu sein, nämlich immer am 1. Mai in Kreuzberg - ein gesetzlicher Anarchietag könnte man sagen.
Man darf sich darauf aber nicht verlassen, denn nicht ohne Grund ist die Gleichheit im Grundgesetz verankert. Und bevor sich hier noch mehr Trittbrettfahrer an Frankreich ein Beispiel nehmen, sollten die Politiker sich hier kurz von der typisch deutschen Lethargie befreien und mal zu Potte kommen...
Ich freue mich schon auf einen schön kalten Dezember, solange er nicht zu eisig wird - naja man kann sich ja immer noch warm anziehn !
